Green Alley Award 2018: Das sind die Finalisten!

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Seit fünf Jahren zeichnet Landbell Group mit dem Green Alley Award Start-ups aus, die mit ihren Geschäftsideen dazu beitragen, die Kreislaufwirtschaft voranzubringen. Jetzt stehen die Finalisten für 2018 fest: Sechs Start-ups aus sechs europäischen Ländern, die mit der Entwicklung nachhaltiger Materialien, Konzepten zur Abfallvermeidung oder digitalen Tools für die Circular Economy überzeugen konnten. Der Gewinner wird am 18. Oktober in Berlin bestimmt.

 

Mainz, 21. September 2018. Die Finalisten des Green Alley Awards 2018 stehen fest: Im Rahmen des ersten europäischen Start-up Awards für die Kreislaufwirtschaft hat die Landbell Group junge Unternehmen gesucht, die ein Geschäftsmodell in den Bereichen Digital Circular Economy, Recycling oder Abfallvermeidung entwickelt haben. Die sechs Finalisten stammen aus Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich und Tschechien und konnten unter anderem mit Innovationen für die Lebensmittelindustrie, alternativen Materialien und biologisch abbaubaren Verpackungen überzeugen. Der Gewinner wird am 18. Oktober 2018 im Haus Ungarn in Berlin im Rahmen eines Live Pitches bestimmt und darf sich über eine Prämie von 25.000 Euro freuen.

Nachhaltige Konzepte für die Kreislaufwirtschaft

2014 ins Leben gerufen, findet der Green Alley Award dieses Jahr bereits zum fünften Mal statt – und erfreut sich wachsender Beliebtheit in der Start-up-Szene. Die Finalisten wurden dieses Jahr aus insgesamt 215 Bewerbungen aus 30 europäischen Ländern ausgewählt. Die meisten Einreichungen stammten aus Deutschland, UK und Italien. Fokus des diesjährigen Bewerbungsaufrufs waren drei zentrale Bausteine der Kreislaufwirtschaft: das Thema Abfallvermeidung, mit dem sich 37 Prozent der Geschäftsideen beschäftigten, Innovationen und neue Technologien im Bereich Recycling, zu dem ebenfalls 37 Prozent der Start-ups ihre Ideen einreichten, sowie digitale Lösungen für die Kreislaufwirtschaft, die 26 Prozent der Bewerbungen ausmachten.

Ob Entwicklung nachhaltiger Materialien, Abfallvermeidung oder digitale Tools zur Prozessoptimierung – die Kreislaufwirtschaft birgt für Jungunternehmer und Start-ups enormes Geschäftspotenzial. Das zeigt auch die Vielfalt der Geschäftsideen , mit denen die sechs Kandidaten überzeugen konnten. „Jeder unserer Finalisten hat ein cleveres, einzigartiges Konzept entwickelt, das auf die Idee der Kreislaufwirtschaft einzahlt“, sagt Jan Patrick Schulz, CEO der Landbell Group. Das global agierende Unternehmen mit Sitz in Mainz ist der Initiator des Gründerpreises und einer der führenden Anbieter von Services und Beratung für internationale Umwelt- und Chemikalien-Compliance. „Wir freuen uns sehr, dass der Award so gut angenommen wird. Start-ups sind gerade in einer innovationsgetriebenen Branche wie der Kreislaufwirtschaft starke und wichtige Impulsgeber. Das möchten wir mit dem Green Alley Award honorieren.“

Welches Start-up den Green Alley Award mit nach Hause nehmen darf, entscheidet sich bei der Preisverleihung am 18. Oktober 2018 in Berlin. Die Jury setzt sich aus Vertretern von Landbell Group und externen Experten zusammen, darunter Alexis Figeac, Initiator des EU-Projekts R2Pi zu Circular Economy Business Models, und Suvi Haimi, CEO und Mitgründerin des Start-ups Sulapac, das 2017 den Green Alley Award gewonnen hat. In Mentoring-Gesprächen haben die Finalisten die Gelegenheit, sich intensiv mit den Experten auszutauschen und an ihren Geschäftsideen weiterzuarbeiten. Am Abend der feierlichen Preisverleihung pitchen alle Finalisten ihre Projekte vor der Jury und dem Publikum.

 

Das sind die Finalisten

Superseven (Deutschland): Superseven aus Deutschland entwickelt mit der Marke Repaq Verpackungslösungen, die technisch mit Plastikverpackungen mithalten können, jedoch vollständig biologisch abbaubar sind. Die Folienverpackungen bestehen aus Cellulose und ihre Heim- und Gartenkompostierbarkeit ist TÜV-zertifiziert. Zudem sind sie komplett schadstofffrei, lebensmitteltauglich und für Umwelt, Menschen und Tiere unbedenklich. Der Zellstoff für Repaq stammt aus FSC- und PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft. https://www.repaq.de/

 

Refurbed (Österreich): Das österreichische Start-up Refurbed bringt nicht nur Rohstoffe zurück auf den Markt, sondern gleich ganze Produkte: Gebrauchte Elektro- und Elektronikgeräte wie etwa Smartphones, Tablets, Monitore und Haushaltsgeräte werden von Experten generalüberholt und in einen neuwertigen Zustand zurückversetzt. Geräte, die andernfalls nur in Teilen recycelt worden wären, werden so als Ganzes in den Kreislauf zurückgeführt – und kosten die Verbraucher bis zu 40 Prozent weniger. https://www.refurbed.de

 

MIWA (Tschechien): MInimum WAste ist das Ziel der neu entwickelten Technologie des Start-ups, die Lebensmittelhändlern und Konsumenten ein verpackungsfreies Ein- und Verkaufen ermöglicht. Händler erhalten ihre Produkte bereits von den Produzenten in nachfüllbaren Containern, aus denen sich die Verbraucher vor Ort die genau benötigte Menge abfüllen können. Die Behältnisse gelangen nach der professionellen Reinigung wieder zurück zum Produzenten, wo sie erneut befüllt werden. http://www.miwa.eu/

 

Ecoplasteam (Italien): Die Lösung „EcoAllene“ setzt dort an, wo viele Kreislaufwirtschaftsexperten derzeit noch ein Hindernis sehen: Bei schwer voneinander zu trennenden Materialmixen, z.B. Abfallprodukten, die aus einer Metall- und einer Kunststoffschicht bestehen. Statt diese Komponenten in aufwändigen Prozessen voneinander zu trennen, entwickelt Ecoplasteam in einem patentierten Produktionsprozess daraus ein neues Material mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, z.B. in der Bekleidung, als Pflastersteine oder in Haushaltsgegenständen.  http://www.ecoplasteam.com/

 

Circular IQ (Niederlande): Wer nachhaltige Kaufentscheidungen treffen möchte, muss detaillierte Informationen zur Kreislauffähigkeit von Produkten haben. Dafür sorgt die Software „Circular IQ“. Sie sammelt und bündelt Daten der gesamten Lieferkette, von der Herkunft der Materialien bis zu den Lieferantenverträgen. So können Unternehmen die Kreislauffähigkeit ihrer Produkte überwachen und optimieren sowie Transparenz für Kunden und Einkäufer herstellen. https://www.circular-iq.com/

 

Aeropowder (Vereinigtes Königreich): Das britische Start-up Aeropowder hat es sich zur Aufgabe gemacht, alternatives Isoliermaterial für Verpackungen zu entwickeln. Die Idee: ein umweltfreundliches und nachhaltiges Produkt aus recycelten Materialien, das konventionelle Isolierboxen aus Styropor ersetzen soll. Das Produkt „pluumo“ besteht aus überschüssigen Federn, die andernfalls entsorgt würden, und biologisch abbaubaren zertifizierten Schutzhüllen. http://www.aeropowder.com/

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